FAQ

Hier findest Du die Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Projekt Familienbad. Diese Sammlung wird laufend ergänzt.

Allgemeine Informationen

Wird es im Rahmen des Ersatzneubaus im Projekt Zukunft Badezentrum Sindelfingen auch wieder ein 50‑Meter‑Becken geben?

Ja, im Ersatzneubau ist weiterhin ein 50‑Meter‑Becken vorgesehen. Dieses wird mit 10 statt bisher 8 Bahnen realisiert und durch eine Wendebrücke, einen Teilhubboden sowie einen 1‑ und 3‑Meter-Sprungbereich ergänzt. Der moderne Sportbereich ist so konzipiert, dass er gleichermaßen den Bedürfnissen von Schulen, Vereinen und sportlich orientierten Schwimmerinnen und Schwimmern im öffentlichen Badebetrieb gerecht wird – bei weiterhin attraktiven Tarifen.

Welche ausschlaggebenden Vorteile bietet der geplante Ersatzneubau?

Er ermöglicht deutlich geringere Betriebs- und Energiekosten, ein planbares Investitionsrisiko und ein nachhaltiges sowie funktionales Gebäude auf dem neusten Stand der Technik. Die Wasserflächen können modular gestaltet werden und die Wasserfläche des Klostergartenbads kann integriert und somit hohe Sanierungskosten eingespart werden. Zudem bleibt das 50-Meter-Becken erhalten - dieses Gesamtkonzept stärkt die Zukunftsfähigkeit der Sindelfinger Bäderlandschaft.

Warum hat man sich für einen Neubau und gegen eine Sanierung entschieden?

Die Analyse des Bestands zeigt, dass eine Sanierung des bestehenden Gebäudes weder technisch sinnvoll noch wirtschaftlich ist. Das Tragwerk und die Dachkonstruktion lassen keine energetische Sanierung zu, die den heutigen Anforderungen entspricht. Selbst nach umfassenden Sanierungsmaßnahmen bliebe der Energiebedarf deutlich erhöht und erneuerbare Energien könnten die bestehenden Energieverluste nicht ausreichend kompensieren. Zusätzlich erfordert die Herstellung von Barrierefreiheit erhebliche Eingriffe in die Grundrissstruktur, was die Kosten weiter steigern würde. Insgesamt wäre der Betrieb trotz Sanierung dauerhaft unwirtschaftlich und es besteht ein hohes Risiko weiter steigender Sanierungskosten.

Stimmt es, dass die Firma CONSTRATA aus Bielefeld den Zuschlag für die Projektsteuerung erhalten hat?

Das ist richtig. In einem europaweiten Vergabeverfahren hat die Firma CONSTRATA das wirtschaftlichste Angebot abgegeben und im Juli 2024 den Zuschlag für die externen Projektsteuerungsleistungen erhalten.Mit CONSTRATA, einem Unternehmen für Projektmanagement und Projektsteuerung im Bauwesen und Marktführer im Bereich Schwimmbäder und Freizeitanlagen, stehen dem Projektteam des Projekts Familienbad Experten in Sachen Bäderbau als Projektsteuerung zur Seite, um ein bestmögliches Ergebnis zu gewährleisten.
Planung und Umsetzung

Wie wird mit der Parkierung umgegangen? Gibt es zusätzliche Stellplätze z. B. E-Ladesäulen für PKW und Fahrräder, wenn ja wie viele?

Die bisherige Parkierung kann erhalten werden: Eine nachhaltige und kosteneffiziente Lösung, da Kosten für ein Systemparkhaus gespart werden und auch keine Veränderung der Straßenführung im Bereich der Hohenzollernstraße nötig ist.

Wie ist die Verkehrsanbindung des neuen Sport-, Freizeit- und Gesundheitszentrums geplant, da es voraussichtlich viele Besucher anziehen wird?

Nach aktuellen Erkenntnissen ist das zusätzliche Besucheraufkommen für einen Ersatzneubau aus verkehrstechnischer Sicht unkritisch. Wie auch bisher werden zukünftig die besucherstarken Sommertage im Freibad ursächlich für verkehrstechnische Beeinträchtigungen sein. Um dem entgegenzuwirken, wird an einer Optimierung des Parkraumangebots und der Anbindung des ÖPNV gearbeitet.
Wirtschaftliche Aspekte

Wie wird ein langfristig stabiler Abmangel garantiert?

Für einen konstanten Abmangel und eine langfristige Sicherung des Bäderstandorts, sind die Erschließung neuer Profitcenter, wie eine marktgerechte Saunalandschaft und ein attraktives gastronomisches Angebot grundlegend. Weitere Stellschrauben sind die Betriebsform und die Betriebsführung, auch diese müssen zukünftig optimiert werden.Bei weiter steigenden Energiekosten und einer reinen Generalsanierung ohne große Möglichkeiten einer energetischen Sanierung und der begrenzten Implementierung erneuerbarer Energien, werden die Betriebskosten in Zukunft weiter ansteigen. Durch fehlende Attraktivität würden jedoch zukünftig auch die benötigten Einnahmepotentiale fehlen.

Wie wird dem Bedarf an zusätzlichen Wasserflächen zukünftig gerecht werden?

Um den Bedarf an Wasserflächen, insbesondere für das Lehr, Sport- und Vereinsschwimmen zu decken, ist die Erweiterung der Wasserflächen im Ersatzneubau ein zentraler Baustein. Die künftigen Wasserflächen werden nicht nur erweitert, sondern auch modular gestaltet, sodass sie flexibel für unterschiedliche Nutzungen eingesetzt werden können. Durch diese zusätzlichen und modularen Kapazitäten , kann die Wasserfläche des Klostergartenbads vollständig kompensiert werden.

Wie hoch darf der jährliche Abmangel in Zukunft ausfallen?

Den zukünftigen Abmangel an einer Zahl festzumachen fällt aufgrund unterschiedlicher Parameter wie Energiepreise, Betriebsform, Zinsschwankungen etc. sehr schwer. Ziel ist, dass der zukünftige Abmangel nach einer Generalsanierung und Erweiterung niedriger ist, als der aktuelle Abmangel des Badezentrums. Dieser lag im Jahr 20253 bei 6 Mio. €.
Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit

Ist der geplante Ersatzneubau barrierefrei?

In den aktuellen Planungen ist auch das Thema Barrierefreiheit berücksichtig. Das Sport- und Familienbad mit Gesundheitswelt soll künftig für jeden zugänglich und nutzbar sein.

Ist das Projekt nachhaltig?

Das Projekt Zukunft Badezentrum Sindelfingen wird nach neuesten energetischen Standards und dem aktuellen Stand der Technik realisiert. Dadurch können die Betriebs- und Energiekosten langfristig deutlich reduziert werden. Gleichzeitig wird angestrebt, den KfW-Effizienzhausstandard zu erreichen sowie eine DGNB-Zertifizierung zu erlangen. Diese hohen Nachhaltigkeitsstandards tragen nicht nur zu einem besonders energieeffizientem Betrieb bei, sondern ermöglichen zudem die Inanspruchnahme von Fördergeldern.
Personal

Wie soll das bestehende Personalproblem gelöst werden?

Auch im Badezentrum ist der deutschlandweite Fachkräftemangel ein Thema. Daher wird stets daran gearbeitet durch gezielte Maßnahmen und noch attraktivere Arbeitsbedingungen die Bewerberzahlen zu erhöhen und somit den Personalbedarf zu decken. Interessierte können im Sindelfinger Badezentrum die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe absolvieren und sich auf offene Stellen bewerben: https://badezentrum.de/stellenangebote/. Zudem soll durch den Einsatz moderner technischer Entwicklungen gezielt zur Entlastung des Personalbedarfs beigetragen werden. Ziel ist und bleibt es aber eigenes Personal, auch durch eine optimierte Vergütung, langfristig zu gewinnen.
Kommunikation und Bürgerbeteiligung

Wie kann ich mich über das Projekt informieren?

Alle projektrelevanten Informationen finden sich auf der Projektwebseite www.badezentrum-sindelfingen.de. Neuigkeit und Details zum Projekt gibt es auch regelmäßig auf unserem Social Media-Kanälen: Facebook „Sindelfingen.de“ und Instagram @stadtsindelfingen
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